Weitere globale Initiativen

Eine meiner früheren entwicklungspolitischen Initiativen war im zuständigen CDU Bundesfachausschuss ausführlich beraten und grundsätzlich angenommen worden:

der Vorschlag, hochrangige erfahrene deutsche Fach-Senioren zur Unterstützung politischer Strukturen in internationalen Organisationen und dafür offenen sich entwickelnden Staaten als "Bundes-Beraterinnen h.c." anzuwerben.

In einer entscheidenden Sitzung des Bundesfachausschusses verflachte diese Initiative zu einem Unterpunkt des SES (Senior Expert Service) – eine erfolgreiche Organisation, aber kaum auf der gleichen Ebene tätig.

Auch andere wertvolle entwicklungspolitische Initiativen aus der Zivilgesellschaft haben es schwer, in der Politik voll genutzt zu werden: Die von Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher und Österreichs Ex-Vizekanzler Dr. Josef Riegler 2004 sowie dem Unternehmer Frithjof Finkbeiner ins Leben gerufene Initiative mit dem Ziel einer globalen Öko-sozialen Marktwirtschaft ist ein herausragendes Beispiel. Hinter der globalen ordnungspolitischen Konzeption einer Öko-sozialen (nicht nur der sozialen) Marktwirtschaft steht das finanzielle Entwicklungskonzept einer Global Marschallplan Initiative (s. auch als Sonderpunkt in dieser Homepage).

Diese Idee erscheint mir so relevant für eine friedliche und gerechte "Welt in Balance", dass ich sie von Anbeginn an voll mittgetragen habe. In 2006 war ich darum gemeinsam mit der "Global Marshallplan Initiative" Herausgeber des Buches "SOLIDARITÄT die ankommt!". Für dieses Projekt sammelte ich mit administrativer Hilfe des Büros der Global Marshallplan Initiative Beispiele für erfolgreiche Entwicklungsprojekte, die sich vorwiegend direkt an die "Zielgruppe" der ärmsten Bevölkerungsgruppen wenden. Erfolgsbeispiele behalten ihre Relevanz in unserem globalen Dorf, müssen aber bewusst weiterverfolgt werden. Das erfordert auch weiterhin lernendes Engagement.

Vision und Ziele der

Global Marshallplan Initiative

ein Entwicklungskonzept für EINE friedliche, gerechte Welt in Vielfalt.

Vision (Originaltext Englisch, Wien, 14. Oktober 2004):
A world in balance - in harmony with nature,
in peace between cultures (especially between religions),
in peace within societies and in worldwide prosperity
in which every human being can reach his/her desired potential.

Endziel:
Ein völkerrechtlicher ordnungspolitischer Rahmen für eine friedvolle, gerechte weltinnenpolitische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft mit offenen Märkten – aber mit verbindlichen, durchsetzbaren, demokratisch vereinbarten Freiheitsgrenzen – den allgemeinen sowie den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten sowie der weltethischen "Goldenen Regel" verpflichtet.

Methodische Ziele:
Transparente, demokratisch kontrollierte Mittelverwaltung und ziel-effiziente Mittelverwendung, die Eignerschaft, Befähigung und Ermächtigung von Menschen ohne Macht unter Wahrung der Prinzipien TRANSPARENZ, SUBSIDIARITÄT, PARTIZIPATION und NACHHALTIGKEIT der Umwelt anstrebt.

www.globalmarshallplan.org